Sonntag, 3. Februar 2013

Lavendel-Crème-brûlée – für's gute Gewissen

Heute gibt es zur Abwechslung ein Dessert für die schlanke Linie. Darf auch mal sein. Aber nicht nur das ist gut für's Gewissen. Das Rezept stammt nämlich aus dem Buch
Nachhaltig genießen: Rezeptbuch für unsere Zukunft

Hach, ein Nachtisch, der nicht nur nicht auf die Hüften geht (nur 145 Kalorien!), sondern auch noch den Planeten schützt – gute Tat für heute getan!

Übrigens: die leichte Crème-brûlée-Variante lässt geschmacklich keine Wünsche offen. Aber keine Sorge: Süßes mit dem Kaloriengehalt von Astronautennahrung gibt's demnächst trotzdem wieder.



Zutaten für 4 Portionen (am besten alles bio):

330 ml fettarme Milch
50 g Honig
1 TL getrocknete Lavendelblüten
eine halbe Vanilleschote
Abrieb von einer halben Zitrone
2 Eier
1 EL Mandelöl
4 TL Vollrohrzucker

Zubereitung:

Milch, Honig, Lavendel und Zitronenabrieb in einen Topf geben. Vanilleschote auskratzen, aber nicht wegwerfen. Sowohl das Vanillemark als auch die Schote dazugeben und alles kurz aufkochen. Dann 15 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb abgießen.

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Eier gut mit dem Mandelöl verrühren und die Milchmischung unter ständigem Rühren langsam dazugeben. Masse auf vier feuerfeste Förmchen verteilen. Ein tiefes Backblech mit Wasser füllen und die Förmchen hineinstellen (sie sollten etwa 2 cm tief im Wasser stehen). Für die perfekte Konsistenz der Crème braucht man ein wenig Fingerspitzengefühl. Nach etwa 30-45 Minuten sollte die Masse fest sein. Am besten nach einer halben Stunde Backzeit die Konsistenz überprüfen - hat die Crème etwa die Konsistenz von Götterspeise, ist sie fertig.

Wer mag, kann die Crème noch 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann wird sie etwas fester. Anschließend ein TL Zucker auf jedes Förmchen geben und im Backofen ein paar Minuten unter den Grill stellen (zuschauen und aufpassen: verbrennt schnell!). Noch besser geht's natürlich mit 'nem kleinen Bunsenbrenner - das fehlt mir aber noch in meiner Küche.



Kommentare:

  1. Uaah, hammer! Ich will, ich will! :) Wo konntest du denn die Lavendelblüten kaufen? Im Biomarkt? Ich glaube, ich muss auch mal ganz dringend mit Lavendel backen!

    LG und einen schönen Sonntag
    Kitty

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    1. Die Lavendelblüten sind nicht aus dem Bioladen (Asche auf mein Haupt, aber "alles bio" klappt halt auch nicht immer...), sondern aus der Feinkostabteilung von Galeria Kaufhof :)

      Mein Mann findet Lavendel geschmacklich ganz schlimm, macht aber nix, so konnte ich beide Schälchen alleine verputzen (bei gerade mal 145 Kalorien pro Portion!)

      Liebe Grüße
      Carina

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    2. Ui, dann muss ich dort beim nächsten Einkauf mal genauer hinsehen, danke für den Tipp! :) Habe Lavendel bisher nie im Supermarkt finden können.

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  2. Das klingt wirklich nach einer super Kombination! Ich kann mir das Dessert auch sehr gut an warmen Sommertagen vorstellen =) Aber reicht ein Teelöffel Lavendelblüten für den Geschmack? Ich stelle mir das irgendwie als sehr wenig vor?
    Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag!

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    1. Ein TL reicht auf jeden Fall, weil die Blüten (auch wenn sie nur ein Viertelstündchen ziehen) wahnsinnig viel Geschmack abgeben. Natürlich kannst du das Rezept aber auch mal mit ein bisschen mehr ausprobieren :)

      Liebe Grüße
      Carina

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  3. Das klingt seht gut - und ich bereue gerade, dass ich letzten Sommer keine Lavendelblüten gesammelt habe...

    Mandelöl - das kenne ich gar nicht. Was hast Du da genommen?

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    1. Das ist tatsächlich eine gute Frage, ich kannte Mandelöl bisher nämlich auch nur zur Hautpflege :)

      Man kann es im Reformhaus und in Naturkostläden kaufen, es ist aber ziemlich teuer!

      Ich könnte mir für das Rezept auch ein anderes Nussöl vorstellen, das mild im Geschmack ist.

      Liebe Grüße

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