Montag, 17. November 2014

Schoko-Espresso-Aufstrich {Geschenke aus der Küche}

Schokolade zum Frühstück? Geht wunderbar! Und wenn das warme Brötchen neben Schokolade auch noch nach Espresso schmeckt, ist das himmlische Frühstück perfekt!

Der dekadente Schoko-Espresso-Brotaufstrich eignet sich übrigens auch wunderbar als Geschenk aus der Küche und hält sich in sterilisierten Gläsern 2-3 Wochen im Kühlschrank.

Wie sterilisiert man eigentlich Gläser (oder Flaschen)?


Die Gläser abspülen und abtrocknen und in den kalten Backofen stellen. Den Backofen auf 160°C heizen und die Gläser und Flaschen ohne Deckel (!) für 20 Minuten ausbacken. Währenddessen die Deckel in einen Topf mit kochendem Wasser geben und für 10 Minuten auskochen.
Die Gläser mit einen Topflappen aus dem Backofen nehmen und befüllen, so lange sie noch heiß sind. Deckel mit einem sauberen Küchentuch von außen abwischen und die Gläser damit verschließen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem hübschen Wendebuch Morgens & Abends: Das Frühstücksbuch / Das Abendbrotbuch.

Geschenke aus der Küche, Homemade, Brotaufstrich


Zutaten für 2 Gläser (150 ml):


3 TL Espresso-Bohnen
100 g Zartbitterschokolade
100 g Vollmilchschokolade
50 g Butter
150 g Schlagsahne
50 ml starker Espresso

Zubereitung:


Kaffeebohnen im Mörser grob zerstoßen. Beide Schokoladensorten grob zerkleinern und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Sahne und heißen Espresso mischen und unter die Schokolade rühren. Espressobohnen dazu geben und alles in sterilisierte Gläser füllen. Verschließen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Donnerstag, 13. November 2014

Lieblingskekse mit Schokolade, Walnüssen und Zimt {Geschenke aus der Küche}

Kekse oder Cookies mag jeder, deshalb eignen sie sich auch wunderbar als Mitbringsel! In diesem Rezept darf jeder seine Lieblingszutaten unterbringen und so ganz individuelle Lieblingskekse kreieren -  wenn das nicht erste Sahne ist!

Das Rezept stammt von Cynthia Barcomi  aus dem Buch Backen. I love baking - und sie nennt es Vorratsschrank-Kekse, weil man einfach die Zutaten verwendet, die man im Haus hat.

In meinen Keksen stecken heute: dunkle Schokolade, Walnüsse und – um das Ganze noch ein bisschen weihnachtlich zu machen – eine Prise Zimt.

Cookies, Homemade, Geschenke aus der Küche



Zutaten für ca. 30 Kekse:


  • 280 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 170 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille-Zucker
Cookies, Homemade, Geschenke aus der Küche

Drei Lieblingszutaten:


  • 100 g Haferflocken (Alternative: Lieblingsmüsli)
  • 100 g grob gehackte Walnüsse (Alternative: andere Nüsse oder Trockenfrüchte)
  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt (Alternative: weiße Schokolade oder Schokoriegel wie Bounty oder Snickers)


Optional: 

Specials wie 1/2 TL Zimt

Alternative: Kokosflocken, Kakao, Zitronenschalen, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz,1 EL Espresso-Bohnen (im Mörser zerkleinert)

Zubereitung:


Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Mehl, Salz und Backpulver mischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Zuckerrübensirup mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Ei und Vanillezucker hinzugeben und noch ein bisschen weiter schlagen.
Die Mehlmischung mit einem Spatel oder Kochlöffel unterheben und alles nur grob vermischen. Die drei Lieblingszutaten und ggf. das Special hinzugeben und mit dem Kochlöffel unterheben, bis sich gerade so alle Zutaten vermischt haben.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig mit einem Esslöffel verteilen. Etwa 10 Minuten backen.

Wenn ihr gar keine Zeit zum Backen habt, könnt ihr ein kleines Keks-Überraschungspaket auch über Kekszauber bestellen: hier werden Buchstabenkekse in liebevoller Handarbeit aus feinen Bio-Zutaten gebacken und als Wunschbotschaft verschickt. Kekszauber hat mir dieses feine weihnachtliche Probierpaket geschickt und die Keks-Buchstaben mit Cranberrys, Feigen und Pistazien waren schneller verputzt als man die Keksbotschaft legen konnte.

Geschenke aus der Küche

Sonntag, 9. November 2014

Spekulatius-Baileys {Geschenke aus der Küche}

Denkt ihr schon an Weihnachtsgeschenke? Ich bin kein Fan von Besorgungen auf den letzten Drücker, deshalb sammle ich schon im November Ideen für meine Weihnachtsgeschenke und besorge sie dann nach und nach, damit ich nicht am Tag vor Weihnachten planlos durch die überfüllten Geschäfte hetzen muss.

Außerdem heizt das Sammeln von Geschenkideen die Weihnachtsstimmung ordentlich an, deshalb spricht doch eigentlich nichts dagegen, früh damit anzufangen!

Bei mir gibt es jedes Jahr auch was Selbstgemachtes und da meine Bastelkünste zu wünschen übrig lassen, sind es meistens Geschenke aus der Küche. Ab heute stelle ich euch ein paar tolle Ideen vor, wie ihr kinderleicht und in nullkommanix feine Weihnachtsgeschenke in der Küche zaubern könnt.

Heute im Gepäck: ein Rezept, dass letztes Jahr in unserem Kleinigkeiten-Magazin erschienen ist: Spekulatius-Baileys. 

Im Kleinigkeiten-Magazin findet ihr übrigens noch andere Geschenke aus der Küche-Ideen von ein paar ganz wunderbaren Bloggern. Viel Spaß beim Stöbern!


Homemade, Geschenke aus der Küche

Zutaten für ca. 1 Liter:


  • 200 g Schlagsahne
  • 400 ml gesüßte Kondensmilch
  • 150-200 ml Whiskey
  • 3 EL Espresso
  • 2-3 TL Spekulatiusgewürz


Zubereitung:


Sahne, Kondensmilch und Espresso mit dem Mixer oder einem Stabmixer gut durchrühren (wer gar keine Küchenmaschine hat, kann die Masse auch mit einem Schneebesen ordentlich durchschlagen). Den Whiskey nach und nach hinzugeben – je nach Geschmack braucht man mehr oder weniger davon. Am Ende das Spekulatiusgewürz dazugeben und ggf. auch abschmecken. Nochmals gut durchrühren.

In eine mit heißem Wasser oder im Backofen sterilisierte Flasche gießen und kühl aufbewahren.

Übrigens: Das Rezept funktioniert natürlich auch ohne Spekulatiusgewürz und wird damit zu einem ganzjahrestauglichen Geschenk, Wie wäre es statt dem Weihnachtsgewürz zum Beispiel mit ein bisschen Karamell oder Haselnusssirup?

Dienstag, 28. Oktober 2014

Schoko-Nuss-Schnecken vs. Brombeer-Weiße-Schoki-Schnecken {Im Schnecken-Fieber}

Seit ich einmal damit angefangen habe, Hefeteig mit Leckereien zu füllen und zu Schnecken zu formen, kann ich  nicht mehr damit aufhören. Feine Zimtschnecken mag jeder, aber inzwischen habe ich zig Varianten von süß bis herzhaft im Repertoire.

Heute widmen wir uns einer süßen Sorte, weil ich im Herbst so unheimlich gerne Süßes esse. Zuhause einmummeln, einen heißen Tee trinken und dazu feine Kekse oder leckere Schoko-Schnecken essen – und das Leben ist perfekt!

Und weil der Herbst und der Winter bestimmt noch ein bisschen andauern und man in dieser Zeit nie genug Süßes haben kann, stelle ich euch heute gleich zwei süße Schnecken-Exemplare vor: Dunkle-Schoki-Nuss und Weiße-Schoki-Brombeer.

Welche Kombination erobert euer Herz?

Süß, Hefe, Schnecken, Schokolade


Vielleicht werdet ihr auch zu den allergrößten Schnecken-Fans, dann probiert die feinen Schneckchen mal mit Nutella oder – ACHTUNG – mit grob gehackten Schokoriegeln oder ganz klassisch mit Zimt und Butter oder mit exotisch Kürbis.

Darf es auch herzhaft sein? Probiert Quark-Karotte-Frühlingszwiebel oder Karotte-Ingwer-Koriander. Oder wickelt einfach Speck oder Feta und Oliven in den Hefeteig - damit habt ihr in nullkommanix einen prima Snack, wenn spontan ein paar Freunde reinschauen.

Zutaten für ca. 25-30 Mini-Schnecken


Für den Teig:
Süß, Hefe, Schnecken
  • 40 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 15 g frische Hefe
  • 40 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 270 g Mehl

Für die Schoko-Nuss-Variante:

  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt
  • 75 g Walnüsse (oder andere Nüsse), grob gehackt
  • Zucker und Zimt

Für die Brombeer-weiße Schoko-Variante:
  • 5-6 EL Brombeer-Marmelade
  • 60 g weiße Schokolade (grob gehackt)


Zubereitung:


Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 20x30 cm) und anschließend entweder mit dunkler Schokolade und Nüssen belegen und etwas Zimt und Zucker darüber streuen oder mit Marmelade bestreichen und mit weißer Schokolade verfeinern.

Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer etwa 2-3 cm dicke Scheiben davon abschneiden.

Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Mini-Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.





Sonntag, 19. Oktober 2014

Kokos-Eis mit Pistazien-Krokant {Ratz-Fatz und ohne Eismaschine}

Ende Oktober und wir haben richtig Herbst-Sommer! Ich schmeiße mich heute Mittag nochmal auf den Balkon, um in der Sonne zu lesen. Mit dabei: selbstgemachtes Eis! Eis geht meiner Meinung ja das ganze Jahr, aber gerade bei schönem Wetter macht die Eisproduktion besonders viel Spaß!

Ich habe schon ein paar Mal mit Eis auf Kondensmilch-Basis experimentiert und das Ergebnis ist toll, weil das Eis damit auch ohne Eismaschine total cremig wird.

Nachdem ich bei meinen Kondensmilch-Experimenten superleckere Eissorten aus verschiedenen Brotaufstrichen erhalten habe (wie Eis mit Nutella, Erdnussbutter oder Pistaziencreme), habe ich mir diesmal einen Kokosaufstrich ("Glück der Tropen" von Rewe Feine Welt) gekauft. Ja, ich weiß, das kann man auch selbst machen, aber – tut mir leid – manchmal muss es eben schnell gehen (damit ich heute die letzten Sonnenstrahlen auch noch ausgiebig genießen kann).

Eiscreme, ohne Eismaschine, icecream


Dafür habe ich aber schnell noch ein salziges Pistazien-Krokant dazu gezaubert – sehr lecker. Auch toll dazu: Schokoraspeln – das schmeckt dann wie gefrorenes Bounty...

Eiscreme, icecream


Zutaten:



  • eine Dose (400 ml) gezuckerte Kondensmilch (unbedingt die gezuckerte verwenden, die gibt es zum Beispiel von Milchmädchen)
  • 150 g Kokosaufstrich 
  • 2-3 EL Kokosraspel
  • 300 g Schlagsahne
Krokant:
  • 75 g Pistazien, geröstet und gesalzen
  • 70 g Zucker



Zubereitung:


Die Kokoscreme zusammen mit der Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut vermischen. Sahne sehr steif schlagen. Die Kokosraspeln unter die Masse heben. Den Rest zum Servieren aufbewahren. Die Masse in eine geeignete Form füllen und mindestens 5 Stunden (am besten über Nacht) kalt stellen.

Für den Pistazien-Krokant Pistazien grob hacken. Dann den Zucker in einer beschichteten Pfanne zum Schmelzen bringen. Die Pistazien auf einem mit Backpapier ausgelegten Teller oder einem Backblech ausbreiten. Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen (nicht zu lange, sonst wird der Karamell fest!) Dann über die Pistazien gießen und alles mischen (Vorsicht: auf keinen Fall in die Pfanne greifen und mal zu kosten, Karamell wird höllisch heiß!). Trocknen lassen und anschließend in grobe Stücke brechen oder in ein Küchentuch geben und mit dem Nudelholz zerkleinern, bis es fein ist.


Mehr Eis-Rezepte ohne Eismaschine:


Nutella-Eis mit Sesamkrokant
Erdnussbutter-Eis
Pistazien-Eis
Nutella-Semifreddo
Semifreddo di cantuccini
Limoncello-Semifreddo mit Balsamico-Beeren

Samstag, 11. Oktober 2014

Kürbis-Flammkuchen mit Feigen {Hallo Herbst}

Die Kürbisrezepte gehen in die nächste Runde. Das Wetter ist so herbstlich und ich kann gar nicht anders, als die ganze Zeit Sachen mit Kürbissen oder Feigen zu kochen (oder Schokoladenkekse zu backen - darüber aber ein anderes Mal mehr).

Heute gibt es Kürbis und Feigen auf dünnem Flammkuchenteig. Dazu würziger Schafskäse und Weintrauben und schon ist das herbstliche Essen perfekt.

Pumpkin, Pizza, Feigen


Zutaten für zwei Bleche:


Für den Teig:

Pumpkin, Pizza, Feigen
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 20 g frische Hefe
  • eine Prise Zucker
  • 200 ml Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 1 TL Salz


Für den Belag:

  • Etwa 1/2 Hokkaido-Kürbis (je nach Größe)
  • 4 Feigen
  • 250 g Feta
  • zwei Handvoll Weintrauben
  • getrockneter Thymian
  • zwei Becher Sauerrahm oder Schmand
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:


Die Butter in einem Topf schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch dazu geben. Wenn die Mischung ca. 38°C erreicht hat, die Hefe und eine Prise Zucker dazu geben. Mehl mit einem TL Salz vermischen. Die Hefemilch zum Mehl geben und den Teig mehrere Minuten kneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und etwa 1 Stunde gehen lassen.

Den Kürbis entweder sehr dünn hobeln (das ist bei Kürbis mit harter Schale gar nicht so einfach) oder dickere Scheiben kurz im Wasserbad oder im Backofen garen. Feigen in feine Scheiben schneiden. Feta zerbröseln, Weintrauben halbieren. Sauerrahm ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Den Teig in zwei Teile aufteilen und dünn ausrollen. Mit dem gewürztem Schmand bestreichen und Feta darauf verteilen. Dann Kürbisstücke, Feigen und Weintrauben auf den Teig geben. Zum Schluss mit etwas getrocknetem Thymian bestreuen.

Etwa 8-10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun geworden ist.

Lust auf mehr?


Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

Kürbis-Latte                                                                             
New York Cheesecake mit Kürbis
Kürbis aus dem Backofen
Kürbiskern-Konfekt

Sonntag, 5. Oktober 2014

Sonntag-Morgen-Müsli-Muffins {Frühstück im Bett}

Ich bin eine Lerche und stehe gerne früh auf, aber manchmal muss man sonntags länger im Bett bleiben. Vor allem, wenn man am Tag davor bis in die Nacht auf einer wunderbaren Hochzeit getanzt hat – liebe Alicia, lieber Toni, es war unheimlich schön! Ich wünsche euch das allerbeste und denke "14 Jahre miteinander sollten reichen so als Test" :)

Backen ist mir heute viel zu anstrengend, aber einen Muffin auftauen, den ich noch im Gefrierfach habe, klappt ganz gut. Die kann man auch im Bett frühstücken. Ein Muffin aus Müsli, Joghurt und Beeren ist wie ein komplettes Frühstück auf die Hand. Dazu ein Käffchen. Und schon beginnt der Sonntag Morgen perfekt.

Das Rezept findet  ihr auch in Cynthia Barcomis neuestem Backbuch:

Let's Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!


Müsli, Muffin, Frühstück, Breakfast


Zutaten für 12 Stück:

Müsli, Muffins, Breakfast, Frühstück

  • 200 g Vollkornmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 100 g TK-Beeren, aufgetaut und abgetropft
  • 1 Apfel, geraspelt
  • 2 EL Ahornsirup
  • 250 ml Joghurt
  • 125 g Haferflocken (oder Müsli)
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 80 ml Milch

Zubereitung:


Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. 

Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Beeren, Apfel, Ahornsirup, Joghurt und Haferflocken in einer großen Schüssel vermischen.

In einer anderen Schüssel Zucker und Öl mit einem Schneebesen aufschlagen. Eier und Milch hinzugeben alles mit dem Schneebesen gründlich weiterschlagen.

Mehlmischung hinzugeben und alles mit einem Teigschaber kurz vermischen. Dann Beeren-Müsli-Mischung unterheben und alles kurz vermischen (Muffins dürfen nicht zu stark gerührt werden, sonst werden sie nicht fluffig). 

Den Teig in Muffinförmchen füllen und alles 18-20 Minuten backen. Stäbchentest machen. Die Muffins anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Freitag, 3. Oktober 2014

Japanische Udon-Nudelsuppe mit Tofu + ein schönes Kochbuch für Japan-Fans

Von den Ländern, die ich gerne noch bereisen will, steht Japan ganz oben auf meiner Liste und bald beginnt in Japan die Zeit der Herbstlaubfärbung, "Momiji" genannt, die genau so schön sein soll wie die Kirschblüte.

Tradition und Moderne – und vor allem die für den Europäer teilweise schwer nachvollziehbaren Verhaltensweisen der Japaner ziehen mich magisch an. Natürlich schlägt mein Herz neben der Kultur auch für die Landschaft und – last but not least – für die japanische Küche.

Ylva von Der Klang von Zuckerwatte hatte beim FoodBloggerCamp in Reutlingen eine Session zum Thema "Japanische Küche supergeil" gehalten – die habe ich leider verpasst! Aber ich habe mir ein paar Tipps bei ihr geholt und sie gefragt, welches zur Zeit das beste japanische Kochbuch auf dem Markt ist. Hier ist es:

Die japanische Küche von Kimiko Barber.

Das Buch habe ich für euch mal unter die Lupe genommen. Und natürlich habe ich auch was daraus gekocht (leicht abgewandelt)

Udon-Nudelsuppe mit Tofu 


Japan, Soup

Aber schauen wir uns zuerst das Buch an:


Darum geht's

Um authentische japanische Küche mit Originalzutaten und vielen Hintergrundinformationen zur Geschichte Japans, zur Tee-Zeremonie und zu den einzelnen Zutaten wie zum Beispiel den verschiedenen Nudelsorten.

Was ist besonders?

Es war nicht leicht, ein gutes japanisches Kochbuch zu finden – mit diesem bin ich sehr glücklich!
Es enthält eine ausführliche Beschreibung aller Zutaten, bekannte Gerichte wie die Nudelsuppe und Teriyaki-Lachs, aber auch jede Menge neuer Inspirationen wie japanische Bloody Mary oder eine Art Pasta vongole mit Somennudeln statt Spaghetti und Dashibrühe statt Weißwein. Sogar ein Rezept für das legendäre Gericht "Natto" ist im Buch zu finden – ich glaube allerdings, dass ich mich da nicht rantraue (Kenner wissen warum...)

Rezepte auf der Nachkochliste

Besonders die Nudelgerichte haben es mir angetan und ich probiere mich durch Soba, Udon, Somen und Ramen. Auch die Fischgerichte klingen spannend wie der marinierte Thunfisch oder der Lachs im Filoteig. Nachtisch gibt es auch und ich kann endlich das Matcha-Pulver einsetzten!

Wehrmutstropfen

Obwohl ich mich mit japanischer Küche etwas auskenne, gibt es in dem Buch einige Zutaten, von denen ich noch nie gehört habe (zum Beispiel Gobo, Hijiki und Mizuna). Aber genau darum geht es auch in einem Buch, das mit authentischen Rezepten mit Originalzutaten wirbt. Man darf am Ende nur nicht enttäuscht sein, dass man nicht alles in seinem heimischen Vorratsschrank findet und sich einen guten Asia-Shop suchen muss. Das Buch liefert eine Erklärung aller Zutaten und gibt an, was man beim Kauf beachten muss.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem authentischen japanischen Kochbuch mit gut erklärten Rezepten, exotischen Zutaten, schönen Bildern und interessanten Hintergrundinformationen ist, wird hier auf jeden Fall fündig.




Die japanische Küche, Kimiko Barber, erschienen im Hädecke-Verlag, 2013. 29,90 €
Vielen Dank an den Hädecke-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Hier geht's zum Suppenrezept:

Sonntag, 28. September 2014

Hello Kürbis! Die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt

Es ist wieder Kürbis-Zeit! Und ich liebe Kürbis in allen Variationen. Als Suppe, zu Pasta, auf dem Flammkuchen und gerne auch als süße Variante. Zum Beispiel als Kürbis-Latte oder im Kürbis-New York Cheesecake.

Heute gibt es quasi eine Variation von Zimtschnecken: fluffiger Hefeteig, der mit einer süß-würzigen Kürbiscreme gefüllt ist. Das sind die leckersten Kürbis-Schnecken der Welt!

Pumpkin Rolls


Zutaten für ca. 12 Stück:


Für die Kürbisfüllung:
200 g Hokkaido-Kürbis
200-250 ml Wasser
4 EL brauner Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
1 Zimtstange
1 TL getrockneter Ingwer
eine Prise Muskat
eine Messerspitze Nelken

Für den Teig:
40 g Butter
125 ml Milch
15 g frische Hefe
40 g Zucker
eine Prise Salz
270 g Mehl

Optional:
Puderzucker und Zitronensaft für den Zuckerguss

Zubereitung:


Für die Füllung den Kürbis in Stücke schneiden und mit dem Wasser, dem Zucker und den Gewürzen in einen Topf geben. Zunächst mit ein bisschen weniger Wasser arbeiten und ggf. später nachgießen, wenn die Füllung zu fest ist. Alles aufkochen bis der Kürbis weich ist. Die Zimtstange entfernen und alle Zutaten pürieren. Die Konsistenz sollte jetzt etwa Kartoffelpüree entsprechen, sonst noch etwas Wasser dazugeben.

Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen und dann die Milch dazu geben. Die Milch sollte nicht wärmer als 38°C werden, sonst klappt das mit der Hefe nicht. Einfach so lange abkühlen lassen. Dann Hefe, Zucker und Salz einrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe-Milch-Mischung dazugeben. Mit einem Löffel oder einem Spatel vermischen und anschließend mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen gut durchkneten. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken (Vorsicht: ist das Wasser im Tuch zu kalt, mag die Hefe das nicht) und etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen und anschließend mit der Kürbisfüllung bestreichen. Alles zu einer großen Rolle formen und mit einem Messer Scheiben davon abschneiden.

Man kann die Schnecken entweder auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben oder mit Papierförmchen versehen in ein Muffinblech legen. Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf  160°C vorheizen.

Die Schnecken etwa 15-20 Minuten backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Wer mag, kann die abgekühlten Schnecken mit Zuckerguss beträufeln.

Lust auf mehr?


Mehr Kürbis-Rezepte gibt es hier:

Kürbis-Latte



New York Cheesecake mit Kürbis














Kürbis aus dem Backofen
















Kürbiskern-Konfekt


Montag, 22. September 2014

Wunderbar weiche, warme Brötchen für kranke Mädchen

Diese Woche lag ich ein paar Tage krank im Bett und mein Mann hat mich mit Suppe und Tee versorgt. Aber er hat auch diese wunderbaren Brötchen für mich gebacken, die mit süßem Belag meine Energiereserven wieder auffüllen. Auch Käse schmeckt fein dazu und man kann sie auch einfach pur essen. Das perfekte Brötchen für kranke Mädchen.

Das Rezept stammt aus einem Buch von Cynthia Barcomi, die diese Brötchen auch als "The Holy Grail of Rolls" bezeichnet:

Let's Bake: 70 wundervolle Back-Rezepte, die perfekt gelingen!


Snacks, Brot

Zutaten für 24 Stück:



  • 50 g Butter
  • 500 ml warme Buttermilch
  • 650 g Mehl, Typ 405
  • 7 g Trockenhefe
  • 1/4 TL Natron
  • 15 g Salz
  • 20 g Zucker


Zubereitung:


Die Butter in der warmen Buttermilch zerlassen und anschließend auf Raumtemperatur abkühlen. In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Natron, Salz und Zucker vermischen. Flüssige Zutaten dazugeben und mit einem Rührgerät mit Knethaken oder der Küchenmaschine ca. 4 Minuten kneten. Anschließend mehrere Minuten von Hand weiter kneten. Auch wenn der Teig sehr weich ist, kein weiteres Mehl hinzugeben! Eine Kugel formen und in eine ausgebutterte Schüssel geben. Mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Währenddessen eine Muffinform buttern (oder mit Papierförmchen auskleiden).

Den Teig in der Schüssel ein bisschen niederboxen, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, in zwei Teile teilen und nochmals kurz ruhen lassen. Für jedes Brötchen 3-4 Kugeln mit ca. 25 g formen und in die Muffinform setzen.

Nochmals 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200°C vorheizen.

Etwa 15 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.